Du isst ordentlich.
Viel Gemüse. Kaum Zucker. Bewusst ausgewählt.
Und trotzdem bist du müde. Schlapp. Neblig im Kopf.
Das fühlt sich unfair an.
Ist aber ziemlich erklärbar.
Gesund essen heißt nicht automatisch gut versorgt sein
Viele Menschen essen heute „gesund“ im klassischen Sinn.
Kalorien im Rahmen. Wenig Fast Food. Viel Vollkorn. Viel Obst.
Das Problem:
Gesund nach Etikett heißt nicht automatisch stoffwechselgerecht.
Der Körper braucht nicht nur Kalorien.
Er braucht Bausteine. Mikronährstoffe. Energie auf Zellebene.

Der häufigste Energieräuber
Ein Klassiker ist ein instabiler Blutzucker.
Auch bei vermeintlich gesunder Ernährung.
Viel Brot. Viel Müsli. Viel Obst.
Alles für sich genommen okay.
In Summe oft zu viel schnell verfügbare Energie.
Ergebnis:
Energie hoch. Energie runter.
Müdigkeit. Konzentrationsprobleme. Heißhunger.
Mikronährstoffe. Die stillen Mitspieler
Energie entsteht nicht einfach so.
Sie wird in den Mitochondrien produziert.
Und dafür braucht es Nährstoffe.
Magnesium.
B-Vitamine.
Eisen.
Vitamin D.
Fehlt hier etwas, läuft der Motor auf Sparflamme.
Auch wenn der Teller „gesund“ aussieht.
Fett wird oft unterschätzt
Viele essen fettarm.
Aus Gewohnheit. Aus Angst. Aus alten Glaubenssätzen.
Dabei braucht der Körper Fett für:
- stabile Energie
- Hormonbalance
- Aufnahme fettlöslicher Vitamine
Ohne Fett keine saubere Versorgung.
So einfach ist das manchmal.
Stress frisst Energie. Auch bei bester Ernährung
Dauerstress erhöht den Bedarf an Mikronährstoffen massiv.
Schlafmangel. Druck. Permanente Erreichbarkeit.
Du kannst dich noch so gut ernähren.
Wenn der Körper ständig im Alarmmodus ist, geht Energie verloren.
Nicht plötzlich.
Sondern schleichend.
Fazit
Müdigkeit trotz gesunder Ernährung ist kein Zeichen von Versagen.
Sondern ein Hinweis.
Der Körper sagt:
Da fehlt etwas.
Oder da passt die Kombination nicht.
Nicht mehr Disziplin ist die Lösung.
Sondern besseres Verständnis.
