Vitamin K2 ist ein Stoff, den viele komplett übersehen.
Dabei erfüllt er eine entscheidende Aufgabe: Er sorgt dafür, dass Calcium dort landet, wo es hingehört, in die Knochen und nicht in die Gefäße.
MK-4 vs. MK-7
Vitamin K2 gibt es in verschiedenen Formen. Die beiden wichtigsten sind:
- MK-4: Kurz wirksam, kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier, Butter vor.
- MK-7: Länger wirksam, ideal für den täglichen Bedarf, kommt hauptsächlich in fermentierten Lebensmitteln wie Natto oder Hartkäse vor.

Beide Formen tragen zur Regulation des Calciumstoffwechsels bei. MK-7 wird aber vom Körper länger genutzt, was es besonders für Supplemente interessant macht.
Lebensmittelquellen
- Natto (fermentierte Sojabohnen) – sehr reich an MK-7
- Hartkäse – moderate MK-7-Menge
- Fleisch, Eier, Butter – MK-4
Wer sich rein pflanzlich ernährt, deckt den Bedarf schwer über Lebensmittel allein.
Synergie mit Vitamin D3
K2 arbeitet eng mit Vitamin D3 zusammen:
D3 sorgt dafür, dass Calcium aufgenommen wird, K2 dafür, dass es korrekt verteilt wird. Ohne K2 kann Calcium sich in Gefäßen ablagern – das Risiko steigt, obwohl man genug Calcium aufnimmt.
Praxisbezug
- Wer Knochen und Herz schützen will, sollte auf ausreichende K2-Zufuhr achten.
- MK-7 ist die Form der Wahl für langfristige Supplementierung.
- Wer sich ausgewogen ernährt, kann einen Teil des Bedarfs über Lebensmittel decken, bei unzureichender Aufnahme lohnt eine gezielte Ergänzung.
Fazit:
Vitamin K2 ist kein Nice-to-have.
Es ist ein Basisstoff für gesunde Knochen und ein starkes Herz.
Wer Calcium aufnehmen möchte, sollte K2 bewusst einplanen.
